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1. Gute Produkte brauchen keine Werbung
Wenn dem so wäre, dann gäbe es vermutlich keine Werbung von Apple, Google oder Huawei Mobilgeräten. Um Alleinstellungsmerkmale und Produktvorteile im Markt zu positionieren braucht es Werbung und den passenden Vertrieb dazu. Einige Leser werden sich eventuell noch an das Video 2000 Format erinnern. Video 2000 konnte bis zu 16 Stunden Filmmaterial auf nur einer Videokassette aufnehmen. Es setzte sich jedoch gegen die VHS Kassette (max. 240 Minuten Aufnahme) nie durch. VHS hatte von Anfang an die bessere Werbestrategie verfolgt und gewann am Ende. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass gerade gute Produkte auch Werbung brauchen.

2. Als Verkäufer wird man geboren
Schön wäre es! Das sogenannte Verkaufs-Gen wird niemanden in die Wiege gelegt. Es werden bis dato noch keine Top-Verkäufer geboren oder geklont. Vertrieb ist ein klassisches Handwerk und kann von jedem erlernt werden. Eigenschaften wie (Selbst-)Motivation, Engagement, Kontaktfreude, Einfühlungsvermögen, eine strukturierte Arbeitsweise und ein kundenzentriertes Auftreten helfen sicher im Verkauf. Kombiniert man diese Eigenschaften dann mit Fachwissen und Lernwillen dann kann es Jedem gelingen, ein guter Verkäufer zu werden.

3. Ein unzufriedener Kunde spricht Dich an
Es gibt nur sehr wenige Kunden, die in die offene Konfrontation mit dem Vertriebsmitarbeiter eintreten, wenn sie unzufrieden sind. Die meisten Kunden schweigen und wechseln den Anbieter. Umso wichtiger ist die Kundenpflege und ein guter Beziehungsaufbau.

4. Ein guter Verkäufer kann alles verkaufen
Die Frage ist nur, ob er das auch wirklich tun sollte. Diese Aussage impliziert leider in vielen Fällen, dass „Schrott“ an Kunden verkauft wird. Und davor sollte man sich als seriöser Vertriebsmitarbeiter hüten. Langfristig schadet es der Geschäftsbeziehung und der eigenen Weiterentwicklung. Ehrliche Verkäufer profitieren von Ihren Kundenbeziehungen und dem aufgebauten Netzwerk. Die andere Fraktion produziert Einmalgeschäfte und hohe Stornierungsraten. Langfristig ist dieses Geschäftsgebaren für das Unternehmen sogar teurer, da Neukundenakquise und eskalierende Kunden wesentlich mehr Geld kosten.

5. Ein Verkäufer muss lügen können
Wenn man ein Produkt oder eine Dienstleistung im B2B Umfeld verkaufen möchte, dann geht das definitiv auf ehrliche Weise. Wenn das angebotene Produkt für den Kunden die ideale Lösung darstellt, dann muss auch nichts hinzugedichtet werden. Dann wird der Kunde Ihre Leistung oder das Produkt auch gerne kaufen, da ihm die Vorteile klar sind. „Lügen haben auch im Vertrieb sehr kurze Beine” und sind vor allen Dingen immer extrem teuer. Entweder kostet der Ärger nach dem Deal Lebenszeit oder Umsatz! Langfristig kostet es einen schon gewonnenen Kunden.